Andreas Kirschner lebt in Rheda-Wiedenbrück als freiberuflich Fotoschaffender für Portrait, Stadtlandschaft,
Reportage und Stillleben. Er arbeitet für Firmen, Institutionen und private Auftraggeber. Seine Fotografien zeichnen
sich aus durch eine starke Vorliebe für Schwarzweiß-Fotografie, die über die Hälfte seiner Arbeiten umfasst. Der
Stil ist schnörkellos und frei von visuellen Tricks, stattdessen punktet er mit emotionaler Präsenz und signethaft
verdichteten Bildinhalten. Übergreifende Stilmerkmale sind der Einsatz selektiver Schärfe und die Einbeziehung
natürlichen Lichts. Wichtig ist ihm der Mensch, die Begegnung und der besondere Moment, den er bewahren will.
Neben seiner eigenen aktuellen Fotografie schlägt er immer wieder Brücken zur klassischen Fotografie und zu
historischem Material aus seiner Heimat. Diese Beschäftigung mit der Tradition betreibt er wie Gustav Mahler es
einmal formulierte, als „Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche“. Trotz seiner weltoffenen
Orientierung hat auch die lokal verbundene Fotografie immer einen festen Platz in seiner Arbeit.
Erfahrung, unterschiedlichste Talente und ständige Weiterbildung sind das Fundament seiner fotografischen
Kompetenz. Er beherrscht analoge wie digitale bildgebende Verfahren und verfügt über durchgehende digitale und
analoge Prozessketten. Digitale Techniken werden bewusst sensibel genutzt, ohne den Wahrheitsgehalt des Bildes
zu beschädigen.